Unsere Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl am 8. März 2026
Rolf Beuting

58, verheiratet, 3 erwachsene Kinder, Erster Bürgermeister
Mein Leitbild für Murnau ist ein Ort, der für alle funktioniert – unabhängig von der persönlichen Lebenssituation. Jeder und jede soll die gleichen Chancen auf gutes Wohnen, sichere Arbeit, Teilhabe und Lebensqualität hier haben. Ein Murnau, das niemanden zurücklässt und allen ermöglicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Murnau ist tief verwurzelt in seiner bayerischen Tradition – unserem Brauchtum, unserer Kultur, unserem Zusammenhalt. Diese Werte tragen uns. Aber Murnau ist auch ein Ort, der sich öffnet: offen für Menschen unterschiedlicher Herkünfte, Lebensentwürfe und Erfahrungen, die unser Gemeinwesen bereichern und mitgestalten.
Ich stehe für ein Murnau, das beides verbindet:
Heimat und Weltoffenheit. Tradition und Zukunft. Gemeinschaft und Vielfalt.
Ein Murnau, das stark ist, weil es zusammenhält – und attraktiv bleibt, weil es offen bleibt.
Stefan Lechner

60, Gärtnermeister
Gemeinden entwickeln sich dann positiv, wenn klare Ziele gesetzt und konsequent umgesetzt werden. Für kommunalen Wohnungsbau, aber auch Einheimnischenmodelle für alle Murnauer. Familienfreundlichkeit erhalten und wenn möglich weiter ausbauen. Wirtschaftsförderung durch Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und Ausbau von Coworking Arbeitsplätzen.
Claudia Lehmann

61, Dipl. Sozialpädagogin
Eine lebendige Gemeinde lebt von der Vielfalt der Menschen, die hier wohnen. Zuhören, wirklich hinhören, was sind die Anliegen, die Probleme. Und was sind Lösungen, die auch in Zukunft Bestand haben. Demokratie muss man manchmal aushalten, aber es lohnt sich.
Martin Hutter

49, leitender Arzt der endogap
Für eine Gesellschaft, die funktioniert. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, Respekt und Begegnung auf Augenhöhe. Daseinsfürsorge ist für mich Verantwortung und Haltung.
Dr. Angela Biermann

62, Ärztin, verheiratet, 3 Kinder
Ich möchte mich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass unser Murnau lebens- und liebenswert bleibt. Als Ärztin ist mir Gesundheit und Soziales wichtig; ich möchte mich auch für eine bürgerfreundliche und kluge Umwelt-, Verkehrs- und Stadtplanung engagieren.
Wolfgang Küpper

71, Journalist, Dipl. Theologe
Seit 2021 bin ich Mitglied des Gemeinderates. Ich kandidiere erneut, weil ich eine sachliche, faire und den Interessen aller Bürgerinnen und Bürger dienende Kommunalpolitik mitgestalten möchte. Sie ist im besten Sinne Basisdemokratie.
Franziska Oetke

57, Physiotherapeutin, verheiratet, 3 Kinder
Ich kandidiere für den Murnauer Gemeinderat, weil mir parteiloses Engagement wichtig ist. Mein Fokus liegt auf den Interessen unserer Gemeinde und den verantwortungsvollen Entscheidungen für Murnaus Zukunft.
Michael Jungnitsch

38, Mittelschullehrer
Murnau muss ein lebenswerter Ort für alle sein, unabhängig vom Geldbeutel. Für mich ist dabei das Wohnen wichtig. Ich setze mich für bezahlbare Mieten, kommunalen Wohnungsbau, Genossenschaftsbau und Einheimischenmodelle ein. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem Photovoltaik in Kombination mit Batteriespeichern mit Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger sind ein weiterer wichtiger Bereich, in dem ich Murnau voranbringen will. Ebenso möchte ich einen sinnvollen Fernwärmeausbau, bei dem die Haushalte krisensicher und bezahlbar heizen können. Als Vater und auch als Lehrer hier im Ort sind mir die Belange von Kindern und Jugendlichen wichtig: Gute Kinderbetreuungsplätze, gut ausgestattete Schulen und ansprechende Freizeitmöglichkeiten. Des Weiteren werde ich mich für den Bau eines ortsweiten Glasfasernetzes über unsere Gemeindewerke einbringen. Murnau soll ein weltoffener Ort bleiben – unsere Städtepartnerschaft werde ich weiter unterstützen.
Ingrid Wolf-Schustereder

65, parteilos, BR-Journalistin im Ruhestand, verheiratet, 2 erwachsene Töchter.
Ich kandidiere für den Gemeinderat, weil ich auf der lokalen Ebene mithelfen möchte, unsere Demokratie zu verteidigen. Ich will meinen Enkeln ein Murnau hinterlassen, in dem die Natur als Lebensgrundlage nicht zerstört ist, in dem Gemeinwohl mehr zählt als das „Ich“ und in dem Frauen gleichberechtigt sind.
Dominik Eblenkamp

30, Holzbauingenieur
Als Murnauer mit Blick für die Belange junger Erwachsener ist mein Ziel eine wertschätzende, offene und demokratische Gemeinschaft im Ort. Als Bauingenieur stehe ich für sachliche, respektvolle und überparteiliche Arbeit und möchte dies gerne in die Lokalpolitik einbringen.
Emanuel Pittrich

33, Innovationsprojektleiter
Ich kandidiere für den Gemeinderat, weil ich die Brücke zwischen Tradition und Innovation bauen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen möchte. Mir ist wichtig, dass alle Murnauer:innen – besonders vulnerable Gruppen– gehört, unterstützt und einbezogen werden.
Christina Zellinger

50, Dipl. Sozialpädagogin
Ich bin viel ehrenamtlich tätig. Gemeinwohl-orientiertes Engagement nützt allen Bürgerinnen und Bürgern, und so möchte ich mich auch weiterhin engagieren.
Maximilian Benn

29, IT-Systemkaufmann
"Ich will mich für meine Heimat und die Natur einsetzen!"
Bianka Falkner

53, Verwaltungsbeamtin
Als berufstätige Mutter von drei Kindern ist mir, neben umweltpolitischen Themen wie Nachhaltigkeit und der öffentliche Personennah- und Fernverkehr, auch die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum wichtig.
Nikos Lotos

56, Parkettlegermeister
Ich kandidiere für den Gemeinderat, weil Murnau ❤️meine Heimat ist.
Florian Mach

30, Bioingenieur, verheiratet, 1 Kind
Ich will mich dafür einsetzen, dass wir alle, aber auch noch Generationen nach uns an diesem traumhaften Ort möglichst sorgenfrei leben können. Dazu gilt es u.a. sozialpolitische, wirtschaftspolitische und verkehrspolitische Fragestellung anzupacken und im Rahmen der Murnauer Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu lösen.
Eliot Lika

19, Friseur in Ausbildung
Ich kandidiere für den örtlichen Gemeinderat in Murnau, weil mir unsere Heimat, ihre Menschen und ihre Zukunft am Herzen liegen. Ich möchte eine verlässliche Stimme für alle sein – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Murnau lebt von seiner reichen Tradition, die ich bewahren und zugleich offen weiterentwickeln möchte. Gleichzeitig setze ich mich für Vielfalt ein, denn unterschiedliche Perspektiven stärken unser gemeinsames Miteinander und führen zu besseren Entscheidungen.
Mir ist wichtig, dass jede und jeder Gehör findet und Anliegen ernst genommen werden. Ich stehe für transparente Entscheidungen, bürgernahe Politik und konkrete Lösungen, die Murnau nachhaltig voranbringen. Wenn Sie möchten, dass im Gemeinderat jemand sitzt, der zuhört, verbindet und verantwortungsvoll handelt, dann bitte ich um Ihre Stimme.
Dominik Meyer

53, Lehrer und Vater. Für Murnauer. Politik für Menschen.
Matthias Schreiner

60, Gebietsleiter Außendienst
Mir ist wichtig und deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass es in Murnau genügend bezahlbare und gut erreichbare Wohnungen gibt. Die Verkehrspolitik muss die Belange von Fußgängern und Radfahrenden mehr berücksichtigen. Dazu gehört auch die Erweiterung des Angebotes vom Rufbus.
Andreas Dallmer-Zerbe

54, Dipl. Ingenieur Elektrotechnik
Energie für Murnau! Als Ingenieur und Vater setze ich auf Unabhängigkeit. Ich will die Energiewende pragmatisch umsetzen, damit unsere Gemeinde für die nächste Generation lebenswert und nachhaltig bleibt.
Dr. Christian Englbrecht

32, Arzt
Ich kandidiere, damit Murnau für junge Menschen und Familien lebenswert bleibt.
Unser Wahlprogramm 2026 - 2032
Gemeinsam mit Bürgermeister Rolf Beuting wollen wir …
1. Bezahlbaren Wohnraum schaffen
- Wie bereits am Längenfeldweg und am Murnauer Bahnhofsplatz geschehen, setzen wir uns für den Bau weiterer kommunaler Wohnungen ein. Unser Ziel ist es, langfristig mehr als 100 bezahlbare Wohnungen für Bürger mit mittlerem und niedrigem Einkommen zu besitzen, um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können. Speziell für Familien mit Kindern und für Pflegekräfte benötigen wir mehr günstigen Wohnraum.
- Gemeindeeigene Grundstücke werden vorrangig im Erbbau für Wohnbauzwecke zur Verfügung gestellt. Für Bürgerinnen und Bürger hat dies den Vorteil, dass sie den Grund und Boden nicht erwerben müssen. Die Finanzierung einer Immobilie wird dadurch günstiger. Die Gemeinde bleibt Grundeigentümerin.
- Der Markt Murnau fördert durch die Zurverfügungstellung von Bauflächen den Bau neuer bezahlbarer Wohnungen durch gemeinnützige Bauträger.
- Neues Bauland weist die Gemeinde nur dann aus, wenn private Grundstückseigentümer bereit sind, am Kooperativen Baulandmodell mitzuwirken.
- Um der Zersiedelung der Marktgemeinde entgegenzuwirken, plädieren wir für den Erhalt und Ausbau alter Bausubstanz sowie für flächensparendes Bauen. Vorrang hat die Schließung innerörtlicher Baulücken.
- Wir setzen uns dafür ein, Zweitwohnungssitze und Ferienwohnungen in der Marktgemeinde auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.
- Wir sind für die Schaffung einer Anlaufstelle zur Immobilienberatung mit dem Ziel, vorhandenen Wohnraum effizienter zu nutzen. Tatsache ist, dass leerstehende Wohnungen zur Zeit die größte Wohnflächenreserve in Murnau ausmachen.
- Angesichts des demographischen Wandels setzen wir uns für die Schaffung weiterer Alters- und Demenz-Plätze in Wohngemeinschaften ein.
2. Den Wirtschaftsstandort Murnau stärken
- Der Erhalt der vorhandenen Misch-Struktur aus Einzelhandel, Gastgewerbe und Dienstleistern im Ortskern hat für uns Priorität. Die Gemeinde wirkt Leerständen von Gewerbeflächen im Rahmen ihrer Möglichkeiten entgegen.
- Wir setzen uns für die Ansiedelung neuer Gewerbebetriebe ein. Im Kemmelpark ist noch Platz.
- Ein Glasfasernetz in kommunaler Hand und als offene Plattform für alle ist für uns ein wichtiger Baustein für ein digital starkes Murnau.
- Den Ausbau von Coworking und mobilen Arbeitsplätzen wollen wir voranbringen.
Der sanfte Tourismus (Wanderer, Radfahrer, Kunstinteressierte, Kurzurlauber) ist ein wichtiger und unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor für Murnau. Wir setzen uns dafür ein, dass die ganzjährige Auslastung im Bereich Tourismus gestärkt wird.
3. Den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Murnau fördern
- Wir wollen beste Bildungschancen bereits ab den ersten Lebensjahren durch eine pädagogisch hochwertige Betreuung schaffen. Jedes noch nicht schulpflichtige Kind in Murnau soll einen Krippen- bzw. Kindergartenplatz erhalten. Wir werden alles tun, um die erforderlichen Fachkräfte für die Murnauer Kindertagesstätten zu gewinnen und langfristig an unsere Einrichtungen zu binden.
- Den bereits getroffenen Beschluss, die kooperative Ganztagsbetreuung für Grundschüler in Murnau einzuführen, werden wir bei der Umsetzung mit Kraft und Entschiedenheit vorantreiben.
- Trotz schwindender finanzieller Mittel werden wir alle Murnauer Vereine auch zukünftig auf breiter Basis unterstützen.
- Im Verbund mit den renommierten Museen im Münchner Umland hat sich das Schloßmuseum Murnau mit den Werken von Münter und Kandinsky zu einem Hotspot für Kunstliebhaber entwickelt. Diese Entwicklung wollen wir fördern, stärken und wirtschaftlich sichern.
- Ein demnächst zu verwirklichendes Großprojekt ist der Bau eines neuen Feuerwehrhauses. Wir begrüßen und unterstützen die bis jetzt vorliegenden Pläne und werden darauf achten, dass der Bau in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen bleibt.
- Murnau ist offiziell als kinder- und jugendfreundliche Kommune anerkannt. Wir setzen uns dafür ein, dass der beschlossene Maßnahmen-Katalog zur Kinder- und Jugendförderung umgesetzt wird.
- Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren ist in Murnau sehr groß und sie wird weiter wachsen. Uns ist wichtig, dass die Anliegen und Wünsche älterer Menschen gehört und wenn möglich pragmatisch umgesetzt werden
- Um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerung zu strukturieren, sprechen wir uns für den Aufbau eines Quartiersmanagement aus.
- Die Bürgerbeteiligung – vor allem auch der Jugendlichen – soll ausgebaut und intensiviert werden.
- Murnau ist eine weltoffene Gemeinde. Nachdrücklich unterstützen wir das friedliche Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger mit ihrer kulturellen Vielfalt.
4. Die Energiewende schaffen
- Oberstes Ziel bleibt es, den Ausstoß klimaschädlicher Gase weiter zu senken. Der Energieverbrauch und der damit verbundene CO2 –Ausstoß der gemeindlichen Einrichtungen und Gebäude sollen durch das eingeführte Energiemanagement stetig reduziert werden.
- Wir setzen uns für den Ausbau der Stromgewinnung durch Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und mittels Frei-/Agri-PV-Anlagen ein. Der Einsatz einer optimalen Speichertechnik ist dabei unabdingbar.
- Das Netz der Ladestationen für Elektrofahrzeuge muss weiter ausgebaut und verdichtet werden. Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, sollten möglichst Schnell-Ladesäulen errichtet werden.
- Das Fernwärme-Netz wollen wir mit optimierter Technik (Heizzentrale), da wo es wirtschaftlich ist, ausbauen.
- Um die Energiewende noch stärker voranzubringen, sprechen wir uns für die Gründung von Bürgergenossenschaften bei der Gewinnung regenerativer Energien aus. Durch die Beteiligung an Groß-PV-Anlagen oder Windkraftanlagen erhalten Menschen wirtschaftliche Vorteile und übernehmen zugleich Verantwortung für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.
5. Den Ortskern weiter fußgängerfreundlich gestalten und verkehrsberuhigen
- Wir unterstützen den Plan, den Untermarkt zu einer echten „Verkehrsberuhigten Zone“ zu machen. In diesem Bereich sind alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt und es gilt Tempo 20.
- Auf allen anderen Straßen, für die die Gemeinde verantwortlich ist, soll eine Begrenzung auf Tempo 30 gelten.
- Zur Verkehrsberuhigung gehört auch, dass das Radwegenetz ausgebaut und optimiert wird. Murnau soll eine fahrradfreundliche Kommune bleiben.
- Wir setzen uns für einen echten Halbstundentakt auf der Bahnstrecke nach München ein.
- Das Konzept des Rufbus-Systems soll optimiert und erweitert werden.
6. Ökologie und Klimaschutz voranbringen
- Die Biologische Vielfalt einschließlich der Artenvielfalt soll geschützt werden. Sie zu erhalten ist eine ökologische, soziale und ökonomische Aufgabe, die dem Leben und Überleben der Menschen dient.
- Grüne, blühende Flächen sollen erhalten und neu angelegt werden.
- Die Stadt- und Bauplanung soll an die Klimaveränderungen angepasst werden. Dazu gehören Konzepte für Hitzeschutz, gegen Hochwasser und Starkregenereignisse.
Der Haushalt 2026 der Marktgemeinde Murnau
Am 18.12.2025 hat der Gemeinderat in Murnau den Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen. Aus diesem Anlass hält jede Fraktion eine Haushaltsrede. Hier ist die der Fraktion ÖDP/Bürgerforum Murnau.
Haushaltsrede 2026
- Ausgangslage bundesweit
An Hiobsbotschaften zur Finanzausstattung der Kommunen in Deutschland hat es in den vergangenen Wochen und Monaten nicht gefehlt. Erst Ende November beklagte der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung (OB in Leipzig), die finanzielle Lage der Kommunen sei dramatisch. Das Defizit der Städte und Gemeinden liege in diesem Jahr voraussichtlich bei über 30 Milliarden Euro. Damit wird das Negativergebnis des Jahres 2024, als die Kommunen mit 24,8 Milliarden Euro das bis dahin größte Defizit seit der Wiedervereinigung von 1990 verzeichneten, noch einmal übertroffen. Dies hat bereits im zu Ende gehenden Jahr 2025 zur Folge gehabt, dass einige Kommunen Haushaltssperren verhängen mussten (bspw. Kiel, Baden-Baden). Die grundsätzliche Problematik ist überall die gleiche: Die Schere zwischen den Einnahmen und Ausgaben der Kommunen öffnet sich immer weiter. Die Marktgemeinde Murnau ist davon nicht ausgenommen. Es ist zu befürchten, so die Einschätzung des Deutschen Städtetags, dass es über kurz oder lang keine Kommune mehr mit einem ausgeglichenen Haushalt geben werde, wenn die derzeitige Entwicklung nicht gebremst wird.
- Haushaltsdaten Murnau
Von einer drohenden Haushaltssperre kann in Murnau freilich keine Rede sein. Mit einem Gesamtvolumen von 52.262.200 Euro (Verwaltungshaushalt 42.963.700 Euro, Vermögenshaushalt 9.298.500 Euro) liegt ein genehmigungsfähiger Haushalt vor. Die Kreditaufnahme beträgt 4,4 Millionen Euro.
Diese Daten sind freilich kein Grund, sich beruhigt zurückzulehnen, denn unsere Handlungsspielräume werden enger. Die Einnahmen halten mit den Ausgaben nicht Schritt. Selbst wenn die Konjunktur entgegen aller derzeitigen Prognosen stärker wüchse, würde der Zuwachs bei den Steuereinnahmen nicht ausreichen, um die Lage wesentlich zu verbessern. Unsere Aufgaben wachsen überproportional und damit auch die Ausgaben. Hinzu kommen Steigerungen bei der Kreis- und Bezirksumlage sowie zwangsläufig Mehrausgaben bei den Personalausgaben, ohne dass eine Stellenmehrung stattgefunden hat. Allein die Tariferhöhungen für den Personalbestand der Verwaltung schlagen in Murnau für 2026 mit rund 1,6 Millionen Euro Mehrausgaben zu Buche.
Mit anderen Worten: Striktes Sparen und Prioritätensetzung ist beim Haushalt 2026 angesagt. Dank der guten Vorarbeit der Kämmerei bei der Budget-Planung, dank der Kürzungen bei den Sachausgaben und dank der wegweisenden Haushalts-Konsolidierungs-Maßnahmen, die der Gemeinderat schon in den beiden Jahren zuvor beschlossen hatte und die nachweisbar greifen, wird dies 2026 gelingen. Wie aber soll es langfristig weitergehen?
Wenn es einer Gemeinde wie Murnau nicht möglich ist, aus eigener Kraft die Einnahmen zu erhöhen, weil der zugewiesene Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer unverändert bleibt – der Bund hat den Betrag gedeckelt - und weil auch die Gewerbesteuereinnahmen kaum steigen, dann wäre es an der Zeit, dass sich Bund und Länder darauf verständigen, die Deckelung bei der Lohn- und Einkommensteuer aufzuheben und außerdem den Anteil der Gemeinden an der Umsatzsteuer anzuheben. Der liegt derzeit bei mageren 2 Prozent. Eine spürbare Anhebung könnte zu einem kontinuierlichen Steuerzufluss führen und dazu beitragen, dass wir weniger Schulden machen, besser investieren und auch Rücklagen aufbauen.
- Investitionen
So ist es aber derzeit nicht. Wir sind gezwungen, unsere Investitionen weitgehend über Kredite zu finanzieren. Die Verschuldung steigt. Pro Einwohner 31.12.2024: 1937 € / 31.12.2025: 2.141 € / 31.12.2026: vrstl. 2.610 €. Langfristig ist das keine gute Entwicklung.
Welche Investitionen können wir uns noch leisten? Das Kinderhaus St. Nikolaus am Längenfeldweg, eine unserer Pflichtaufgaben, ist in diesem Jahr fertiggestellt und bezogen worden. Es hat ca. 10 Millionen Euro gekostet. Dass bereits zugesagte Fördergelder für das Kinderhaus zum Teil immer noch nicht ausgezahlt wurden und die Gemeinde deshalb zur Überbrückung neue Kredite aufnehmen musste, zeugt nicht gerade von wirtschaftlichem Denken auf der übergeordneten Ebene. Härter formuliert könnte man auch sagen, Bund und Land verhalten sich unkollegial bis rücksichtslos gegenüber den Kommunen.
Für zukünftige Projekte lässt diese Entwicklung nichts Gutes ahnen, es sei denn, der Protest aller Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister bei Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt Wirkung. Schriftlich haben sie vor wenigen Wochen unverzüglich mehr Geld gefordert und sich außerdem für einen neuen Verteilschlüssel zwischen Bund, Ländern und Kommunen stark gemacht, und zwar nach der Devise: Wer anschafft, muss auch zahlen! Und zwar rechtzeitig.
Die sehr sinnvolle und deshalb begrüßenswerte Einrichtung der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen ab dem Schuljahr 2026/ 2027 ist ein Beispiel, das zeigt, wie der Bund seine Beschlüsse zur Umsetzung an die Kommunen weiterreicht. An der kommunalen Basis fehlt es nicht an der Bereitschaft, solch große Aufgaben zu stemmen. Aus diesem Grund hat sich der Murnauer Gemeinderat mit großer Mehrheit für eine besonders hochwertige Variante der Ganztagsbetreuung, nämlich den Kooperativen Ganztag entschieden. Zur Umsetzung dieses Konzepts braucht es aber die entsprechenden Finanzmittel, um beispielsweise Gruppenräume einzurichten und eine Mensa für die Grundschulkinder zu bauen. Die Gelder müssen von „ganz Oben“ kommen, der Markt Murnau hat sie zunächst nicht. Bleiben die Zahlungen aus oder kommen sie zu spät, bringt dies unseren Haushalt in arge Bedrängnis.
Etwas anders verhält es sich mit einem weiteren Großprojekt, dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses. Eine funktionstüchtige Feuerwehr gehört zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde. Aber wieviel Geld eine Gemeinde für ein neues Feuerwehrgebäude ausgeben möchte bzw. ausgeben kann, muss sie letztlich selbst verantworten. In Murnau ist eine endgültige Entscheidung über Größe und Volumen des Bauprojekts noch nicht gefallen. Allerdings haben alle Beteiligten mittlerweile verstanden, dass die Ausgaben nicht unbegrenzt sein können. Ohne den noch anstehenden Verhandlungen zum Neubau des Feuerwehrhauses vorzugreifen, plädieren wir dafür, eine Ausgaben-Obergrenze für die Umsetzung der Pläne festzusetzen. Klugerweise sollten die Pläne, die als erste zu wirtschaftlich verantwortbaren Bedingungen realisiert werden, für Erweiterungen und Anschlussprojekte offen sein. Es könnte ja sein, dass sich die Finanzsituation einmal bessert.
Mindestens so wichtig wie der Bau eines neuen Feuerwehrhauses ist der Fraktion ÖDP / Bürgerforum die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in unserer Gemeinde. Mit der Sozialgerechten Bodennutzung (SoBon) und dem kooperativen Bauland-Modell besitzen wir Verfahren, die dem Trend zur Spekulation mit Grund und Boden entgegentreten. Mit ihrer Hilfe werden wir uns auch zukünftig dafür einsetzen, Wohnraum für weniger begüterte Bevölkerungsgruppen zu schaffen. Und wir spüren, dass Grundbesitzer durchaus bereit sind, auf diese Weise mit der Gemeinde zu kooperieren.
Auch wenn es manchen inzwischen schwer fällt: Die Energiewende bleibt angesichts der weltweiten Klimaveränderung ein vordringliches Thema, auch in Murnau. Oberstes Ziel ist es deshalb nach wie vor, den aufheizenden CO2-Ausstoß kontinuierlich zu verringern. Konkret heißt dies: Schluss mit der fossilen Energie. Ausbau der Fernwärmeversorgung in Murnau, Bau eines zweiten Heizkraftwerks, mehr Stromgewinnung aus regenerativen Quellen wie Sonne und Wind. Um den Anreiz für diesen Wechsel noch mehr zu erhöhen, regen wir die Gründung von Bürgergenossenschaften an. Durch die Beteiligung an Groß-PV-Anlagen oder Windkraftanlagen erhalten Menschen wirtschaftliche Vorteile und übernehmen zugleich Verantwortung für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Ein doppelter Gewinn kann also verbucht werden.
Abschließend noch eine Bemerkung zur derzeitigen Gesamt - Situation in Murnau: Die Lage ist ernst, unsere Handlungsmöglichkeiten werden enger, aber es gibt keinen Grund zu resignieren. Gestalterisches Handeln in der Kommunalpolitik ist auch unter schlechten Bedingungen möglich, wenn wir ehrlich und sachbezogen miteinander umgehen. Die Fraktion ÖDP/Bürgerforum ist zuversichtlich, dass uns dies gelingt!
18.12.2025
Wolfgang Küpper
Kommunalwahl 2026: Murnauer Tagblatt zur Kandidaten-Aufstellung von ÖDP/Bürgerforum
Kommunalwahl 2026. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten
Gute Zwischenbilanz für den Blauen Land Bus
Die September-Ausgabe der Landkreis-Zeitung für Garmisch-Partenkirchen veröffentlicht eine positive Zwischenbilanz für den Blauen Land Bus, der als Rufbus seit November 2024 in 9 Gemeinden, davon 2 im Landkreis Weilheim-Schongau unterwegs ist. Der erfolgreiche Bürgerentscheid im Juli 2024 für den damaligen Rufbus in Murnau hat mit dafür gesorgt, dass der Blaue Land Bus vom Landkreis Garmisch - Partenkirchen in seinem nördlichen Teil eingeführt wurde.
Hier ist der Text aus der Landkreis-Zeitung Nr. 61, September 2025.
Wohnmobilstellplätze gesucht. In Murnau sind sie Mangelware
Der Markt Murnau bietet seinen Gästen derzeit lediglich 4 Reisemobilstellplätze mit einer maximalen Verweilzeit von 72 Stunden am örtlichen Bahnhof an. Abgesehen davon, dass der Standort am Rand des Großparkplatzes neben dem Wertstoff-Hof und einem Tankbetrieb nicht sonderlich attraktiv ist, sind die 4 Stellplätze in Murnau angesichts der Beliebtheit des Wohnmobilurlaubs und des derzeitigen Zuwachses an Reisemobilen bei weitem zu wenig. Im April 2025 waren in Deutschland erstmals mehr als 1 Million Wohnmobile zugelassen (Quelle: Caravaning Industrie Verband, CIVD). Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl um rund 100.000.
Darauf sollte eine Gemeinde wie Murnau, in der der Tourismus ein erheblicher Wirtschaftsfaktor ist, mit der Ausweisung eines Wohnmobil – Standardplatzes reagieren, der weitgehend digitalisiert, mithin wenig personalintensiv aber ganzjährig betrieben werden kann. Laut einer vorliegender Untersuchung eines Fachbüros ist der Standort Riegseer Straße auf dem Gelände der Grüngut-Deponie aus mehreren Gründen bestens geeignet. Roland Lory hat im Murnauer Tagblatt am 30.7.2025 darüber berichtet.
Kommunalwahl 2026: Rolf Beuting bewirbt sich wieder für das Amt des Bürgermeisters
Rolf Beuting ist unser Bürgermeister-Kandidat
Die Gruppierung ÖDP/Bürgerforum Murnau schickt ihr Zugpferd ins Rennen: Erster Bürgermeister Rolf Beuting tritt zur Kommunalwahl 2026 als Bürgermeisterkandidat für seine dritte Amtsperiode an.
Diese Entscheidung habe er nicht leichtfertig getroffen, sagt der ehemalige ÖDP-Kreisvorsitzende und langjährige Bürgermeister Rolf Beuting. Nach intensiven Gesprächen mit seiner Familie und kommunalpolitischen Freunden möchte er sich auch weiterhin mit Herz und Verstand für unsere Marktgemeinde engagieren – und hat dabei den Rückhalt von ÖDP/Bürgerforum.
Rolf Beuting richtet sich in einer Videobotschaft an die Murnauerinnen und Murnauer: „Für das große Vertrauen, das Sie mir in den letzten zwölf Jahren entgegengebracht haben, bin ich Ihnen von Herzen dankbar. Es ist für mich eine Ehre und eine erfüllende Aufgabe, unser Murnau als Bürgermeister vertreten und gestalten zu dürfen. Dieses Amt ist für mich weit mehr als ein Beruf – es ist Berufung und Herzensangelegenheit zugleich.“
Mit seiner langjährigen Erfahrung und den vielen erfolgreichen Projekten der beiden Amtsperioden seit 2014 ist Rolf Beuting der am besten geeignete Kandidat für dieses wichtige und vertrauensvolle Amt. Wir sind bereit für die dritte Legislaturperiode mit einem ÖDP/Bürgerforum-Bürgermeister und freuen uns darauf, kommende Herausforderungen gemeinsam zu meistern!
V.i.s.d.P.: Wolfgang Küpper, Fraktionssprecher ÖDP/Bürgerforum Murnau
25 Jahre Fußgängerzone in Murnau am Staffelsee
Am Samstag, 10. Mai 2025 wird in Murnau gefeiert. Es ist der “Tag der Städtebauförderung” und für die Marktgemeinde Murnau ein Tag der Erinnerung an die Eröffnung der Fußgängerzone vor 25 Jahren. Deshalb das Fest unter der Überschrift “25 Jahre Fußgängerzone und andere Lebens(t)räume”. Wohl niemand möchte die autofreie Fußgängerzone heutzutage mehr missen. Sie ist ein unverzichtbarer zentraler Begegnungsort im Markt geworden, beliebt zu allen Jahreszeiten, bei Sonnenschein wie Regenwetter.
In der Bauphase vor mehr als 25 Jahren sah das noch ganz anders aus. Die Belastungen im engen Ober- und Untermarkt waren sehr groß. Manche Bürgerinnen und Bürger, vor allem jene, die unmittelbar in der Marktstrasse ihre Geschäfte und Wohnungen hatten, bekamen Albträume angesichts der Bagger und anderer Baumaschinen, die Staub, Lärm, Gestank und vielerlei Unwohlsein verursachten.
Von dieser Zeit, die längst vergangen ist, zeugt ein Flyer, der vor der Jahrtausendwende von der damaligen Tourist-Info unter Federführung von Irmtraud Karlitschek und dem Karikaturisten Erik Liebermann gestaltet wurde. Auf humorige Weise bat die Gemeinde um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. 25 Jahre danach ist der Ärger vergessen - wohl auch dank des versöhnlichen Flyers!
Das Programm für das Fußgängerzonen-Fest am 10. Mai 2025 finden Sie hier: https://www.tourismus.murnau.de


Anna Schlegel-Herz neue Sozialreferentin des Gemeinderates
Anna Schlegel-Herz, ÖDP/Bürgerforum Murnau, seit 2014 Mitglied des Gemeinderates, und Claudia Lehmann, DIE GRÜNEN, sind am 25.2.2025 mit dem Amt der Sozialreferenten der Marktgemeinde beaufragt worden. Der Posten war durch den Rücktritt des bisherigen Sozialreferenten Felix Burger, SPD, seit Jahresbeginn frei. Die Aufgabe umfasst die Bereiche Familie, Behinderte, Gleichstellung und Wohnungswesen.
Antrag Kommunales Wohnbauprojekt an der Kohlgruber Straße
03.02.2025
Antrag zur Errichtung eines kommunalen Wohnungsbauprojekts an der Kohlgruber Straße
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Beuting,
sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,
die Fraktion ÖDP/Bürgerforum Murnau stellt folgenden Antrag:
Die Gemeinde Murnau nutzt das Grundstück an der Kohlgruber Straße (Flur-Nr. 1536) zur Realisierung eines kommunalen Wohnbauprojekts.
Begründung:
In der Marktgemeinde mangelt es für Bürgerinnen und Bürger mittleren Einkommens an bezahlbarem Wohnraum. Die seit 2020 neu gebauten 41 kommunalen Wohnungen - am Längenfeldweg wurden 29 Wohneinheiten geschaffen, am Murnauer Bahnhof 12 Wohneinheiten - haben zwar für eine gewisse Entspannung gesorgt. Das alleine reicht aber nicht aus.
Deshalb sprechen wir uns dafür aus, möglichst umgehend im nördlichen Teil des benannten Grundstück an der Kohlgruber Straße, das die Gemeinde 2024 erworben hat, weiteren kommunalen Wohnraum zu errichten und zu erschwinglichen Mieten anzubieten. Die planerischen Arbeiten sollten baldmöglichst beginnen. Der südliche Teil bleibt die Grüngürtel-Frischluftschneise Staffelsee-Dünaberg.
Um die Bauabteilung der Gemeinde zu entlasten, regen wir an, einen Generalunternehmer mit der Aufgabe zu betrauen.
Für die Fraktion ÖDP/Bürgerforum
Wolfgang Küpper
Die Energiewende in Murnau. So wird sie sichtbar
Wieviel regionaler Strom wird in Murnau täglich aus Sonnenenergie erzeugt? Wie hoch ist der gesamte Strombedarf in Murnau, und wieviel davon kann durch Sonnenstrom gedeckt werden? Wieviel CO2 wird durch die Verwendung von Solarstrom und Strom aus Wasserkraft vermieden, also nicht ausgestoßen? Der Energiemonitor des Bayernwerks, ein Internet-Tool (https://energiemonitor.bayernwerk.de/murnau), erfasst im 15-Minuten-Takt die Werte zur Art der Stromerzeugung in Murnau. Mit einem PC oder einem Smartphone lässt sich die aktuelle Entwicklung rund um die Uhr verfolgen.
Über einen längeren Zeitraum ergibt sich dann beispielhaft die folgende Kurve. Sie zeigt das Auf und Ab des Stromverbrauchs in Murnau (rote Kurve) und markiert gelb die Solar-Stromerzeugung im Ort. Leider reicht selbst an Spitzentagen der Sonnenstrom nicht aus, um den gesamten Strombedarf im Ort zu decken. Es fehlt an PV-Anlagen
Im Hochsommer erreicht die Eigenversorgung durch nicht-fossil erzeugten Strom in Murnau an manchen Tagen 20% und mehr. Im Durchschnitt eines Jahres (August 2023 bis August 2024) liegt sie aber bei nur rund 9%. Es ist also noch „Luft nach oben“. Weil das Potential der Stromgewinnung aus Wasser – und Windkraft in unserer Region begrenzt ist, brauchen wir mehr PV-Anlagen, am besten auf geeigneten Hausdächern, aber wahrscheinlich auch als Agri-PV-Anlagen im landwirtschaftlichen Gelände. Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe.






